R.U.S.E Echtzeit Strategie Spiel

R.U.S.E.

R.U.S.E. (englisch ruse = List/Kriegslist) ist ein Echtzeitstrategie-Videospiel, das von Eugen Systems entwickelt und von Ubisoft veröffentlicht wurde. Es erschien am 10. September 2010 für Windows, PlayStation 3 und Xbox 360. R.U.S.E. konzentriert sich auf Täuschungen und Intelligenz in der Kriegsführung und geht so über bloße Gewalt hinaus. Die Spieler können eine Reihe von Fallen und Tricks nutzen, um ihre Feinde zu überlisten und den Ausgang der Schlachten zu ändern.

Handlung

Das Szenario von R.U.S.E. ist der Zweite Weltkrieg.

Die Kampagne des Spiels wird aus der Sicht von US-Major Joseph Sheridan erzählt. Nachdem er die Yale-Universität abgebrochen hatte, trat Sheridan der US Army bei und erlangte das Kommando über die 1. US-Panzerdivision. Das Spiel beginnt mit einem Hinweis auf einen Spion Prometheus, der den Deutschen grundlegende Informationen, besonders Schlachtpläne, liefert und ihnen dadurch offensive und defensive Initiativen ermöglicht, welche schwere Verluste bei den Alliierten hervorrufen. Trotz dieser widrigen Bedingungen machen Sheridans taktische Fähigkeiten Siege möglich. Erstmals greift der Spieler 1943 in Nordafrika ein, dann in Italien, beim D-Day 1944 und bei der Ardennen-Offensive. Später stellt sich heraus, dass Kate, eine Gesandtsschaftsbeamte aus dem amerikanischen Kriegsbüro, zuständig für Abteilung sieben und die 8th Guards Army, die außerdem für die Sowjetunion arbeitet, der Spion ist. Außerdem wird aufgedeckt, dass die Sowjets V2-Raketen aus Torgau sicherstellen konnten und sie mit Nuklearwaffen ausgerüstet haben, um sie in Deutschland zur Fortsetzung der sowjetischen Ausdehnung in Europa einzusetzen.

Gameplay

Konsolenversionen mit Einheitenlimit (50–100 Personen/Gebäuden), sowie nur max. vier Spieler möglich. Auf dem PC beträgt die maximale Spielerzahl acht.

Spielmodi

  • 1939
  • 1942
  • 1945
  • Atomkrieg-Modus
  • Totaler-Krieg-Modus

Fraktionen

Der Spieler kann in der Kampagne nur die Truppen der USA kommandieren, obwohl es im späteren Spiel zeitweise möglich ist, die Truppen der Wehrmacht zu befehligen und in einige Missionen Einheiten verbündeter Staaten steuerbar sind. In den anderen Spielmodi können alle im Folgenden genannten Fraktionen genutzt werden: Großbritannien, USA, Deutschland, Italien, Frankreich und die Sowjetunion. Jede Fraktion hat unterschiedliche Stärken und Schwächen; dieses ermöglicht ein dynamisches Gameplay.

Alle Nationen sind einzigartig, was bedeutet, dass jede Nation über eigene Einheiten verfügt. Das bedeutet, dass z. B. nur Frankreich die Fremdenlegion erstellen kann und der Kampfpanzerwagen Tiger nur von Deutschland gebaut und eingesetzt werden kann.

Stärken und Schwächen der Nationen stimmen im groben Maße mit der Realität überein. So sind die Einheiten von Deutschland zwar die zumeist stärksten und modernsten Einheiten, sind dafür aber – wie das Original – teuer und der Bau dauert lange.

Mit dem dritten Add-on, der DLC R.U.S.E.: The Pack of the Rising Sun wurden auch die Japaner in R.U.S.E. eingeführt.

Listen

R.U.S.E. nutzt sogenannte Listen (Englisch: ruse), die es dem Spieler ermöglichen, den Gegner zu täuschen und zu überlisten. Sie sind in drei Kategorien aufgeteilt: Listen, die Informationen beschaffen (wie z. B. Entschlüsselung), Listen, die Informationen schützen (wie z. B. Funkstille) und Listen, die es ermöglichen, Einheiten oder Gebäude zu fälschen, um den Feind in die Irre zu führen (wie z. B. Panzerattrappen).[4]

Mehrspieler

R.U.S.E. unterstützt einen Online-Mehrspieler-Modus und ermöglicht reservierte Server. Es ist möglich sowohl miteinander, als auch gegeneinander zu spielen. Weiterhin kann eine Partie auch nach Punkten entschieden werden, die der Spieler für vernichtete Einheiten erhält. Der Mehrspieleranzahl der Konsolen wurde aufgrund mangelnder Leistungsverfügung auf 4 gekürzt.

Im Oktober 2010 veröffentlichte Ubisoft einen Patch, mit der das Valve-Anti-Cheat-Systems (VAC) eingeführt wurde, um das Cheating im Spiel zu reduzieren.

Aber bilder sind besser als Text dazu ein Video 


Quellen: Wikipedia und  Gamestar

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